Die Titten des Chuck

Clemens Meyer und Claudius Niessen suhlen sich in der Trash-Film-Kultur

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Ein Leitfaden zum frühen »Äkschn-Genre« und den Softsexfilmklassikern auf VHS-Kasette ist Clemens Meyers und Claudius Niessens neues Buch »Zwei Himmelhunde – irre Filme, die man besser liest«.

»Wir brauchen eine Pause«, stöhnen die »Himmelhunde«. Wie viele Chuck-Norris-Filme kann man am Stück sehen? »Der Weltrekord liegt angeblich bei sieben, andere Quellen sprechen von vier Chuck-Norris-Filmen hintereinander.« Clemens Meyer und Claudius Niessen sind müde. Kein Wunder: Sie haben die so ehrenvolle wie unmögliche Aufgabe übernommen, so etwas wie eine Bestandsaufnahme der B-Movie-Bahnhofskino-Kultur zu erstellen, einen Leitfaden des frühen »Äkschn-Genres« und des Softsexfilmklassikers auf VHS-Kasette.

Natürlich höchst subjektiv und ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit - wie sollte die auch gewährleistet werden, wenn ein Gutteil der Meisterwerke in Papas unterster Schublade oder auf überladenen Flohmaktständen schlummert? Und so quälen sich die Müll-Detektive durch die grandiosen Höhen und bitteren Tiefen einer so verschwitzten wie verwitterten Zelluloid-Kultur. Herausgekommen ist das höchst amüsante Buch »Zwei Himmelhun...


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