Empörung über Show mit »roten Liedern« der Kulturrevolution

Propagandistische Revue mit Lobeshymnen auf Mao: Kritiker warnen zum 50. Jahrestag des Beginns der Massenverfolgung vor Wiederbelebung

Berlin. Eine Show mit »roten Liedern« aus der Kulturrevolution und zu Ehren von Staats- und Parteichef Xi Jinping hat vor dem 50. Jahrestag des Beginns der Massenkampagne scharfe Kritik ausgelöst. Nach dem Konzert in der Großen Halle des Volkes in Peking sprachen empörte Opfer der Verfolgung und Intellektuelle von einem »Schritt zurück«. Es handele sich um eine »Wiederbelebung der Kulturrevolution«, warnte der kritische Historiker Zhang Lifan am Donnerstag. Kritiker meinten, die propagandistische Revue mit Lobeshymnen auf Mao Tsetung müsse von ganz oben genehmigt worden sein. In der Kulturrevolution, die von 1966 bis 76 andauert, waren weit mehr als eine Million Menschen ums Leben gekommen.

Die politische Massenkampagne hatte der chinesische Staatsgründer Mao Tsetung initiiert - sie gilt als eines der dunkelsten Kapitel der modernen chinesischen Geschichte und ist bis heute weitgehend ein Tabuthema im Land. 36 Millionen Menschen w...

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