Wer mauert wirklich bei der Kita-Finanzierung?

Thüringens Regierung will für mehr Transparenz sorgen und so Eltern für das Agieren der Kommunen sensibilisieren

  • Von Sebastian Haak, Erfurt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Viele Thüringer Bürgermeister klagen, das Land lasse die Kommunen bei der Finanzierung von Kitas alleine - vielerorts müssten deshalb die Elternbeiträge steigen. Vertreter des Landes sagen: Falsch!

Mit einer Zusatzangabe in einem amtlichen Schreiben will Rot-Rot-Grün in Thüringen für mehr Transparenz bei der Kita-Finanzierung sorgen. Damit soll es Eltern ermöglicht werden zu prüfen, ob die Angaben ihrer Gemeindevertreter stimmen, wenn diese das nächste Mal argumentieren, dass die Elternbeiträge erhöht werden müssen, weil das Land nicht genügend Geld für Kitas zur Verfügung stelle. Erstmals in diesem Jahr, erklärte ein Sprecher des Thüringer Innenministeriums, werde in den Bescheiden des Landes über die Zuwendungen von Schlüsselzuweisungen an die Kommunen der Teilbetrag der Gesamtsumme gesondert ausgewiesen, der zur Mitfinanzierung der Kitas vorgesehen sei. Der LINKE-Kommunalexperte Frank Kuschel sowie der LINKE-Bildungspolitiker, Torsten Wolf, sagen, sie erhofften sich dadurch vor Ort eine ehrlichere Debatte darüber, »was uns Kinder wert sind«.

Die Kita-Kosten werden zwischen dem Freistaat, den Kommunen und den Eltern geteilt. Lo...

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