Blick in den Spiegel

Theatertreffen: »John Gabriel Borkman« vom Wiener Burgtheater treibt Ibsen ins Groteske

  • Von Gunnar Decker
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Die Schneeflocken hören nicht auf zu tanzen an diesem Mai-Abend im Haus der Berliner Festspiele. Dieser zwei Stunden andauernde glitzernde Flockenflug hat etwas Psychedelisches. Wirklichkeit, was ist das eigentlich? Unten geht man wie auf Watte, in diesem grandiosen Bühnenbild von Katrin Brack. Man denkt wehmütig an ihre Bühnenbilder, die sie vor allem für den inzwischen verstorbenen Dimiter Gotscheff schuf: immer aus einer Zentralmetapher heraus. Hier beim »John Gabriel Borkman« vom Wiener Burgtheater in der Regie Simon Stone ist es also der Schnee. Darauf muss man erst mal kommen, denn das Haus der Borkmans ist eine Festung. Man lebt drinnen, sperrt aus, was von draußen kommt. Die hier Lebenden verlassen es nur selten und John Gabriel Borkman gar nicht. Der sitzt in seiner Dachkammer und hadert mit der ungerechten Welt. Aber seine Stunde wird kommen, da ist er sich sicher. Rausgehen wollen sie dennoch nicht, wegen der Leute und der S...

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