Thailands Junta schränkt Meinungsfreiheit weiter ein

Militärregierung erhöht den Druck auf Kritiker / Generäle nehmen das Internet ins Visier / Netzaktivisten sehen neue Stufe der Unterdrückung erreicht

  • Von Frederic Spohr, Bangkok
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Während sich Thailands politische und wirtschaftliche Zukunft entscheidet, schränken die Machthaber die Meinungsfreiheit ein. Selbst ein privates Wort bei Facebook kann Nutzer ins Gefängnis bringen.

So schnell wird man zum Staatsfeind: Ein saloppes »Okay« hat die Thailänderin Patnaree Chankij ihren Anwälten zufolge in einem privaten Facebook-Chat geschrieben. Doch weil ihr Chat-Partner zuvor den König beleidigt haben soll, wurde ihr das zur Verhängnis: Jetzt ist Patnaree, die Mutter eines prominenten Aktivisten, wegen Majestätsbeleidigung angeklagt. Ein schweres Vergehen in Thailand – ihr drohen bis zu 15 Jahre Haft.

Am Sonntag jährt sich der Staatsstreich und die Militärregierung in Thailand erhöht den Druck auf ihre Kritiker. Insbesondere für Kommentare und Nachrichten auf Facebook werden Regierungsgegner zur Rechenschaft gezogen – selbst wenn die Äußerungen nicht einmal öffentlich sind. »Thailand tritt in eine gefährliche Phase ein«, warnt der Politikwissenschaftler Paul Chambers von der Universität Chiang Mai.

Im kommenden Jahr soll erstmals wieder gewählt werden, davor sollen die Thailänder noch im kommenden August ...

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