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Frankfurt empört sich im Fall Marco Russ

Die Eintracht spielt im ersten Relegationsduell 1:1 gegen die Nürnberger, die sich später entschuldigen müssen

  • Von Eric Dobias und Lars Reinefeld, Frankfurt am Main
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Auch nach dem Relegationshinspiel zwischen Frankfurt und Nürnberg ist die Erkrankung von Marco Russ das zentrale Thema. Die Frankfurter sind empört über den Umgang mit ihrem Abwehrmann.

Mit seinen zwei kleinen Kindern an der Hand stand Marco Russ auf dem Rasen und genoss zum vorerst letzten Mal die Ovationen der Fans. Während für die Frankfurter Eintracht nach dem 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg im Bundesliga-Relegationshinspiel das große Zittern um den Klassenverbleib weitergeht, beginnt für ihren an einem Tumor erkrankten Verteidiger der schwerste Kampf seines Lebens. Bereits am Dienstag wird Russ operiert - ob und wann er zurückkehrt, ist offen.

Über die wohl schlimmsten 24 Stunden seiner Karriere wollte Russ nicht reden: weder über sein Eigentor, noch über die Durchsuchung seiner Wohnung durch die Staatsanwaltschaft und schon gar nicht über seine Tumorerkrankung verlor der 30-Jährige ein Wort. »Wenn man so eine Diagnose erhält, sollte man ihn in Ruhe lassen«, äußerte Frankfurts Trainer Niko Kovac Verständnis. »Ich weiß nicht genau, wie er sich fühlt, aber mit Sicherheit nicht gut.«

Die am Mittwoch be...


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