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Gut bewachte Inszenierung

Satanische Verse

Gut bewacht und störungsfrei ist am Staatstheater Wiesbaden die Premiere der Bühneninszenierung des Romans »Die satanischen Verse« von Salman Rushdie verlaufen. Die Aufführung am Donnerstagabend fand unter massiven Sicherheitsvorkehrungen statt. Grund dafür ist ein 1989 von Ajatollah Khomeini per Fatwa verhängtes Todesurteil gegen den britisch-indischen Autor wegen angeblicher Gotteslästerung.

Die Besucher der Theaterpremiere ließen Personenkontrollen recht gelassen über sich ergehen. Etwa ein Dutzend Sicherheitsleute waren in den Zuschauerreihen leicht an ihrem Knopf im Ohr und ernsten Blicken zu erkennen. »Alles ist weniger spektakulär als es klingt, und es gab auch keine konkreten Drohungen«, sagte eine Sprecherin des Staatstheaters. dpa/nd

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