Facebook findet keine Nachrichten-Manipulation

Nach Untersuchung: Soziales Netzwerk will Richtlinien klarer formulieren / Ärger für Konzern wegen Blockade von Werbung mit dickem Model / Werbeabteilung weist Anfrage als »unerwünschte« Körperdarstellung zurück

Washington. Eine interne Untersuchung hat nach Angaben von Facebook keinerlei Hinweise auf systematische Nachrichten-Manipulationen in dem sozialen Netzwerk ergeben. Dies schrieb der Leiter der Rechtsabteilung, Colin Stretch, in einer am Montag veröffentlichten Antwort auf eine Anfrage des republikanischen US-Senators John Thune, der dem Handelsausschuss vorsitzt. Dennoch wolle Facebook einige Veränderungen vornehmen, um »unsere Produkte kontinuierlich zu verbessern«.

Die interne Analyse habe ergeben, dass konservative und liberale Inhalte ausgewogen seien, schrieb Stretch. Die in den Medien erhobenen Vorwürfe, Facebook habe bei der Zusammenstellung der Nachrichtentrends Artikel konservativer Medien sowie Stimmen aus dem konservativen politischen Lager gezielt unterdrückt, hätten sich nicht bestätigt. Einzelne oder unbeabsichtigte Verstöße gegen die Facebook-Richtlinien könnten allerdings nichts ausgeschlossen werden.

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