Frankreichs Regierung unter Druck

Streiks nun auch in Kernkraftwerken gegen die geplante Arbeitsrechtsreform

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seit Tagen machen französische Beschäftigte ihrem Unmut über Regierungspläne durch Streiks Luft, Schwerpunkt ist die Energieindustrie. Das trifft nun auch AKW.

Der Konflikt um die Arbeitsrechtsreform der französischen Regierung spitzt sich weiter zu und die dagegen gerichteten Streiks und Blockaden betreffen immer neue Bereiche. Jetzt hat die CGT den Streik in 17 der 19 französischen Kernkraftwerke ausgerufen, in denen sie Mehrheitsgewerkschaft ist. Konkret wurde bisher nur in Nogent-sur-Marne, wo ein Reaktor überholt worden war und nun wieder ans Netz gehen sollte, die Betriebsaufnahme verhindert.

»Wir wollen nicht Frankreich das Licht abschalten«, betont Thierry Raymond von der CGT-Gewerkschaft Energie, »aber wenn die Regierung weiterhin nicht auf uns hören will, sind kurzzeitige Stromunterbrechungen nicht auszuschließen.« Man habe jedoch nicht vor, Reaktoren anzuhalten, was wegen der damit verbunden Unfallgefahr auch gesetzlich verboten sei. Die CGT will aber die in den Kraftwerken produzierte Energie drosseln.

Mit längeren Stromsperren ist trotzdem nicht zu rechnen. Zwar werden ...

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