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Sorge um 100 Bootsflüchtlinge

Mögliche Tragödie im Mittelmeer / UNO kritisiert Zustände in den griechischen Migrantencamps

Im Mittelmeer werden neue Flüchtlingstragödien befürchtet. Derweil wird die Lage der Migranten in den griechischen Lagern zunehmend schlechter.

Rom. Nach dem Schiffsunglück vom Mittwoch im Mittelmeer werden 100 weitere Tote befürchtet. Falls sich die Berichte der rund 550 Geretteten bestätigen sollten, würden noch 100 Menschen vermisst, teilte der Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Flavio Di Giacomo, am Freitag in Rom mit. Fünf Leichen waren bereits geborgen worden. Überlebende Bootsflüchtlinge hatten dem italienischen Fernsehen berichtet, auf ihrem gekenterten Kutter hätten sich 650 Menschen befunden.

Innerhalb von 24 Stunden wurden im südlichen Mittelmeer 4000 Flüchtlinge gerettet. Insgesamt erreichten nach IOM-Schätzungen damit seit Januar 44 000 Bootsflüchtlinge Italien. In den ersten fünf Monaten des vergangenen Jahres waren es 40 000. Den Angaben zufolge fahren die Boote zunehmend nicht nur von libyschen, sondern auch von ägyptischen Häfen Richtung Italien.

Das italienische Innenministerium rechnet mit bis zu 200 000 Flüch...


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