Tausende Flüchtlinge finden keine Wohnung

Trotz Rechtanspruchs sind viele Geflüchtete ohne Bleibe oder müssen in Notunterkünften ausharren

  • Von Maria Jordan
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wegen Diskriminierung bei der Wohnungsvergabe und langen Bearbeitungszeiten finden Flüchtlinge keine eigene Wohnung.

»Die integrativste Form des Wohnens ist die Unterbringung in eigenen Wohnungen«, sagte kürzlich Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD). Derzeit leben jedoch allein in Berlin über 6000 Flüchtlinge, die als Asylbewerber anerkannt sind und Anrecht auf eine eigene Wohnung haben, aber keine finden.

Denn die Suche nach den eigenen vier Wänden gestaltet sich für Geflüchtete besonders schwierig. Daran ist zum einen der Berliner Wohnungsmarkt schuld: Innerhalb der bewilligten Kosten findet man nur wenig geeigneten Wohnraum. Dazu kommt die Sprachbarriere, die es Betroffenen teils fast unmöglich macht, Wohnungsangebote zu finden.

Doch wie so oft legt insbesondere die Bürokratie den Geflüchteten Steine in Weg zur eigenen Wohnung: Ob Jobcenter oder Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) - obwohl der Mietkostenübernahme eigentlich nicht mehr im Wege steht, beträgt die Bearbeitungsdauer vom Amt oft mehrere Wochen oder sogar Monate. Viele Vermi...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 572 Wörter (3965 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.