Großer Bahnhof für einen Tunnel

Am Mittwoch wird in der Schweiz ein Jahrhundertbauwerk eröffnet - es kommt zu früh

  • Von Steffen Klatt, Zürich
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Am Mittwoch weiht die Schweiz den neuen Gotthard-Basistunnel ein. Der längste Eisenbahntunnel der Welt soll den durchgehenden Güterverkehr von den Nordseehäfen nach Italien ermöglichen.

Die Schweiz ist stolz auf sich. Am Mittwoch weiht sie den mit 57 Kilometern längsten Eisenbahntunnel der Welt ein. Der Bau des Gotthard-Basistunnels, der im November 1999 mit dem Anstich begann, wird pünktlich fertig; ursprünglich war sogar ein Jahr mehr vorgesehen gewesen. Mit 12,2 Milliarden Franken (11,0 Milliarden Euro) ist das größte Infrastrukturprojekt in der Geschichte der Eidgenossenschaft zudem ein bisschen kostengünstiger als früher veranschlagt.

Grund genug also zu feiern. Rund 1100 Gäste werden zu der offiziellen Feier erwartet. Dazu gehören auch die Staats- oder Regierungschefs der fünf Nachbarstaaten, vom kleinen Liechtenstein bis zum großen Deutschland. Ein wenig wurmt die Gastgeber allerdings, dass die EU nur ihre Verkehrskommissarin Violeta Bulc schickt. Immerhin hatte man den Tunnel - und dessen Finanzierung - in den 1990er Jahren in heftigen Verhandlungen mit der Europäischen Union erst durchsetzen müssen.

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