Appell aus Aleppo blieb ungehört

Christliche Bischöfe aus dem Bürgerkriegsland wollten Sanktionsverlängerung verhindern

  • Von Karin Leukefeld
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Europäische Union hat ihre Sanktionen gegen Syrien verlängert - und trifft damit die Falschen. Sagen zumindest christliche Würdenträger aus Aleppo.

»Hier sehen Sie einige unserer Kirchen in Aleppo. Dieses große Loch entstand, als eine Rakete in unserer Kirche einschlug, als wir gerade das Abendmahl einnahmen. Gott sei Dank wurde nur ein Mann von Splittern am Kopf getroffen. Alle anderen blieben unverletzt. Danke Gott, dass er dir so einen Dickkopf gegeben hat, sagte ich zu ihm.« Alle Zuhörer lachen, trotz der Bilder von Krieg und Zerstörung, die an diesem Abend in dem übervollen Vortragsraum der Franziskaner-Missionszentrale in Bonn-Bad Godesberg gezeigt werden. Dicht an dicht sitzen die Menschen auf Stühlen, Sesseln und auf den Treppenstufen und hören Bischof Georges Abou Khazen zu, der über die Lage der Kirche in Syrien und über den Alltag in der vom Krieg zerstörten und geteilten Stadt spricht.

»Zum ersten Mal in der Geschichte von Aleppo haben wir mehr alte Menschen in der Stadt. Die Kinder gehen, ihre alten Eltern bleiben zurück.« Die alten Menschen werden nun von den Ki...

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