Owens’ Freund und Riefenstahls Held

Weitspringer Luz Long sorgte 1936 für eine tolle Geste und konnte den Lockrufen der Nazis doch nicht widerstehen

  • Von Volker Stahl, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Luz Long umarmte zum Ärger Adolf Hitlers 1936 Jesse Owens im Berliner Olympiastadion. Später ließ sich Long doch von den Nazis instrumentalisieren. Sein Sohn versucht sich an einer Biografie.

Seine 7,90 Meter waren 23 Jahre lang deutscher Rekord im Weitsprung. Und doch hatte Carl Ludwig, genannt »Luz«, Long nicht seine Sprungkraft berühmt gemacht, sondern seine Menschlichkeit. Weltberühmt ist das Foto, das ihn während des Weitsprungwettbewerbs bei den Olympischen Spielen 1936 zeigt: Entspannt auf dem Rasen liegend, beim Plausch mit dem »schwarzen Sportwunder« Jesse Owens - während Diktator Adolf Hitler auf der Tribüne schäumt.

Longs heute in Hamburg lebender Sohn Kai-Heinrich hat zahlreiche Dokumente zum Leben des Silbermedaillengewinners von Berlin zusammengetragen und als Buch veröffentlicht. Es zeigt - wohl eher ungewollt - einen Sportler, der sich seiner Courage und seinem Sportsgeist zum Trotz den Sirenengesängen des NS-Regimes letztlich nicht entzogen hat.

Der Reihe nach: Am 4. August 1936 geht der olympische Weitsprung in die entscheidende Phase, nachzulesen im Band »Die Olympischen Spiele 1936«, herausgege...

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