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Für Potsdams Stadtmitte wird es eng

Stadtparlament beschließt Konzept zum Abriss von DDR-Bauten, während ein Bürgerbegehren dagegen läuft

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mehr als 13 000 Unterschriften gegen den Abriss von DDR-Gebäuden in Potsdam sind beisammen, doch das Stadtparlament bleibt hart.

»Lieben sollt ihr euch!«, soll Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. gerufen haben, während er durch die Straßen schritt und jeden seiner Untertanen mit dem Stock vermöbelte, der nicht rechtzeitig das Weite suchte. Potsdam ist weit davon entfernt, diese Ermahnung mit Leben zu erfüllen. Die Stadt bietet heute das Bild einer tiefen Spaltung, und diese kam am Mittwoch im Stadtparlament beim Thema Innenstadtgestaltung erwartungsgemäß zum Vorschein.

Die von Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) angeführte bürgerliche Mehrheit hatte in der am heftigsten umstrittenen Frage der Stadtentwicklung Pflöcke eingeschlagen. Gegen die LINKE und gegen die linksalternative Fraktion »Die Andere« verabschiedete diese Mehrheit ein »erweitertes Leitbautenkonzept«, das den Abriss in der DDR errichteter Wohn- und Gesellschaftsbauten vorsieht. »Geplant ist auf dem 25 000 Quadratmeter großen Areal der Neubau von bis zu 40 Häusern entlang der Friedrich-Ebert-Straße, Al...


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