»Jetzt können wir etwas zurückgeben«

Auch Asylbewerber aus dem Ort helfen den Flutopfern in Simbach am Inn

  • Von André Jahnke, Simbach am Inn
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Zersplitterte Möbel am Straßenrand, überall türmen sich Schlammhaufen auf, es stinkt nach Heizöl. In Simbach am Inn stehen die Helfer vor einem Kraftakt: Mitten unter ihnen eine Gruppe von Syrern.

Naja Al Hassas steht vor den völlig verschlammten Turnschuhen. Das ehemals weiße Paar ist vom grau-braunen Schlamm verkrustet. Er steigt barfuß hinein, streift die Handschuhe über und greift sich eine Schaufel. 50 Meter von seiner Asylbewerberunterkunft in Simbach am Inn entfernt steht er mitten im Chaos, Müll- und Schlammberge türmen sich auf. Schon am Vortag hat er von 7 Uhr in der Früh bis zur Dunkelheit den betroffenen Anwohnern geholfen. Trotz riesigen Muskelkaters packt der 30-Jährige auch am Freitagmorgen wieder an.

Sein Freund Mouath, der wie insgesamt 25 Syrer unter den Helfern ist, übersetzt: »Wir haben von den Menschen in Simbach so viel Hilfe bekommen, jetzt können wir etwas zurückgeben. Das tut gut.« Die Männer wollen Teil der Gemeinschaft werden. Mit jeder Schaufel voll Dreck, die sie aus den verschlammten Häusern bringen, haben sie das Gefühl, diesem Ziel näher zu kommen. »Wir wissen, was es heißt, in einem Krisengebiet z...

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