Blindes BKA-Vertrauen

Werden Ermittlungen in der NSU-Affäre vom Verfassungsschutz gelenkt?

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Eine Woche nach dem Auffliegen des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) am 4. November 2011 wurde das Bundeskriminalamt (BKA) mit den Ermittlungen zu der rechtsterroristischen Terrorgruppierung beauftragt. Seither stoßen die Ermittler immer wieder auf V-Leute des Verfassungsschutzes, die nach Aussage des Geheimdienstes jedoch keine »NSU-Nähe« haben. Das ist bei Ralf (»Manole«) Marschner, Deckname »Primus«, gewiss ein ganz übler Scherz.

Marschner war in Zwickau die Nazi-Größe schlechthin. Er hatte Kontakt zum Trio, zu Unterstützern aus dem Blood&Honour-Netzwerk in Sachsen und zum »Fußballprojekt« Hooligans Nazis Rassisten (HooNaRa). Ein Zeuge sah ihn zusammen mit den NSU-Killern Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos in Greiz; andere Aussagen deuten darauf hin, dass »Primus« Mundlos in den Jahren 2000 bis 2002 in seiner Baufirma und Beate Zschäpe womöglich in einem Szeneladen beschäftigt hat.

Die Firma »Bauservice-Marschner« hat fast aussc...

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