Arbeitnehmer zum Klageverzicht gedrängt

Aufhebungsvertrag

  • Von OnlineUrteile.de
  • Lesedauer: ca. 1.0 Min.

Der Arbeitgeber - die Filiale einer Einzelhandelskette - forderte von einem Verkäufer, »freiwillig« der Auflösung des Arbeitsverhältnisses nach der gesetzlichen Kündigungsfrist zustimmen, und drohte zudem mit Strafanzeige.

Der Arbeitnehmer hatte zwei Fertigsuppen aus dem Regal genommen, ohne sie zu bezahlen. Wenn er den sofortigen Rausschmiss vermeiden wolle, so der Chef, müsse er der fristlosen Kündigung zustimmen. Das bedeutet: mit dem Arbeitgeber einen sogenannten Aufhebungsvertrag zu schließen.

Der so bedrängte Verkäufer unterschrieb und klagte anschließend gegen den Aufheb...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.