Zwei zittern. Eine(r) wird gewinnen

Nach der Präsidentenstichwahl in Peru zeichnet sich ein dünner Vorsprung Kuczynskis vor Fujimori ab

  • Von Jürgen Vogt, Buenos Aires
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Präsidentenwahl in Peru: Der ehemalige Wallstreet-Banker Pedro Pablo Kuczynski lag am Montag leicht in Führung vor Keiko Fujimori.

Peru erlebt eine Zitterpartie. Bei der Stichwahl am Sonntag um das Präsidentenamt konnte keiner der beiden Kandidaten eine klare Mehrheit erringen. Nach Auszählung von 90 Prozent der Stimmen liegt Pedro Pablo Kuczynski mit 50,3 Prozent der Stimmen nur hauchdünn vor Keiko Fujimori mit 49,7 Prozent. Erst wenn alle Stimmen ausgezählt sind, steht fest, wer das Präsidentenamt innehat.

Die 41-jährige Keiko Fujimori hatte die erste Runde der Präsidentschaftswahl am 10. April mit 40 Prozent deutlich gewonnen, aber die einfache Mehrheit verfehlt. In der notwendigen Stichwahl traf sie auf den 77-jährigen Kuczynski, von allen PPK genannt, der mit lediglich 21 Prozent den Sprung in die zweite Runde schaffte, vor der linken Kandidatin Verónika Mendoza, die knapp 19 Prozent der Stimmen errang.

Doch während PPK rund 30 Prozent der Stimmen hinzugewinnen konnte, legte Keiko offensichtlich nicht einmal 10 Prozent zu. Das bisherige Ergebnis belegt den eno...


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