Die Welt ist zusammengerückt

Das Rundfunk-Sinfonieorchester spielte Strawinsky, Tschaikowsky, Tan Dun und Eötvös

  • Von Stefan Amzoll
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Arbeit des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (rsb) ist für gewöhnlich international ausgerichtet. Bei diesem frischen, unkonventionellen Programm war das akzentuiert der Fall. Der Dirigent Marko Letonja ist Slowene. Strawinsky und Tschaikowsky, gut, die Welt kennt sie, sind Russen, Weltbürger, Kosmopoliten. Tan Dun, Komponist und Dirigent, ist Chinese und lebt seit den achtziger Jahren in New York. Peter Eötvös, Ungar, ist mehr denn je international gefragter Komponist und Dirigent. Martin Grubinger, der junge Percussionist, ist Österreicher, zugehörig der Spezies der Wirbeltiere, zugleich Renntier, Moderator, Mime, Akrobat, Zirkustiger. Wie viele «Nichtdeutsche» im Orchester spielen, lassen die Gesichter im Rund erahnen. Der Orchesterdirektor kann darüber Genaueres sagen. Fest der Nationalitäten. Ein Kontrastprogramm dazu. Auch ein Fest der Instrumente.

Im Anfang von Menschen erzeugter Klänge und Geräusche steht der Stein, das Holz...


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