Wind und Gegenwind

Im Norden dreht sich die Auseinandersetzung um die Energiewende vor allem um die Windenergie

  • Von Dieter Hanisch, Kiel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wie schon in Mecklenburg-Vorpommern entwickeln sich Windkraftanlagen auch im Nachbarland Schleswig-Holstein zum heftig diskutierten Wahlkampfthema.

Geschwindigkeit, Umfang und Flächenbestimmung für den Ausbau der Windenergie bieten in Schleswig-Holstein gewaltiges Streitpotenzial. Bereits jetzt lässt sich sagen, dass der Windkraftausbau zu einem der wichtigsten Themen bei der im Mai 2017 anstehenden Landtagswahl wird. Mit Spannung wird daher die Regierungserklärung von Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) am Mittwoch erwartet.

Je mehr gestritten wird, desto mehr schwindet die Akzeptanz für die Energiewende. Für Aufsehen sorgte zuletzt Umweltminister Robert Habeck (Grüne). Dieser revidierte das ursprünglich einmal formulierte Ziel, bis 2020 dreimal so viel Strom aus erneuerbaren Energien - und das ist im Norden vornehmlich die Windenergie - zu produzieren, wie man selbst verbraucht. Diese Zielmarke soll laut Habeck jetzt erst bis 2030 erreicht werden. Diese Einschätzung scheint dann auch mit der auf Bundesebene getroffenen Einigung bei der Reform des Erneuerbaren Energien-Gesetzes ...


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