Aufbruchstimmung in Wien

Rund 1000 Teilnehmer einer Aktionskonferenz wollen die Linke in Österreich neu organisieren

  • Von Michael Bonvalot, Wien
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bei einer Großkonferenz soll es nicht bleiben: Nach dem »Aufbruch« vom Wochenende werden im gesamten österreichischen Bundesgebiet Ortsgruppen gegründet.

Eine bundesweite Aktion im Herbst, 15 stabile Ortsgruppen und 300 öffentliche Aktionen. Das neue linke Projekt »Aufbruch« in Österreich hat sich für die kommenden Monate ambitionierte Ziele gesetzt. Gleichzeitig scheinen diese durchaus realistisch, denn die erste Aktionskonferenz am vergangenen Wochenende in Wien war ein voller Erfolg für die Organisatoren. Rund 1000 Personen versammelten sich in den weitläufigen Hallen einer ehemaligen Fabrik am Rande der Bundeshauptstadt.

Aufbruch war damit der mit Abstand größte linke Organisierungskongress der letzten Jahrzehnte in der Alpenrepublik. Politisch war auf der Konferenz ein breites Spektrum vertreten, das etwa feministische und migrantische Initiativen, die Kommunistische Partei und ATTAC, trotzkistische Organisationen und autonome Gruppen sowie führende Vertreter der sozialdemokratischen und grünen Jugendorganisationen umfasste.

Ein großer Teil der Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebi...


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