Apps entsprechen oft nicht dem Patientenrecht

Berlin. Die Bundesregierung weist Hersteller von Gesundheits-Apps darauf hin, dass ihre Produkte die Patientenrechte wahren müssen. Der Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Lutz Stroppe, sagte am Mittwoch: »Bei mehr als 100 000 Gesundheits-Apps auf dem Markt wird es immer schwieriger, zwischen guten und schlechten Angeboten zu unterscheiden. Deshalb brauchen wir Qualitäts- und Datenschutzstandards, auf die sich Bürgerinnen und Bürger verlassen können.« App-Entwickler können sich künftig zur Orientierung an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wenden, um sich bei der Zulassung von »Medical Apps« beraten zu lassen. Vielen Entwicklern sei nicht bewusst, dass es sich bei Apps um Medizinprodukte handeln könne, für die besondere gesetzliche Regelungen gelten, sagt der Präsident des Instituts, Karl Broich. dpa/nd

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