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Nahrung für den Geist

Von Mona Grosche

Musik ist ein fester Bestandteil unseres Lebens: Sie kann uns aufmuntern, aber auch aufregen oder uns melancholisch machen - ohne dass wir genau sagen könnten, warum. Obendrein hilft sie uns dabei, körperliche Schmerzen besser zu ertragen und bei der Genesung besser voranzukommen. Musik ist deshalb keineswegs nur »luxuriöses Beiwerk«, sondern vielmehr ein »Grundnahrungsmittel« für Körper und Geist.

Dies ist die Überzeugung der Autoren Prof. Dr. Claudia Spahn und Prof. Dr. Bernhard Richter, die das Freiburger Institut für Musikermedizin am Universitätsklinikum Freiburg leiten. Sie gehen in ihrem neuen Buch »Musik mit Leib und Seele - Was wir mit Musik machen und sie mit uns« auf eine unterhaltsame wissenschaftliche Entdeckungsreise, und stellen dar, wie Musik auf uns wirkt und warum. Da gibt es z.B. ebenso interessante Aspekte aus der Zauberflöte und dem Dschungelbuch wie Wissenswertes über Musik und Spracherwerb in der Kindheit oder zum Phänomen »göttlicher Stimmen«. Und auch der Mythos von Orpheus, dessen Stimme sogar Macht über Leben und Tod hatte, wird kurzweilig und kundig erläutert. Dabei schimmert stets das Anliegen der Autoren durch, den positiven Einfluss der Musik mehr nutzbar zu machen. Dazu präsentieren sie Befunde, die zeigen, warum Musik hören, Singen oder ein Instrument spielen die Entwicklung und Gesundheit bei Kindern und Erwachsenen fördert. Eine ebenso kurzweilige wie kundige Lektüre, bei der man Lust bekommt, mal wieder in die Oper oder auf ein gutes Konzert zu gehen.

Claudia Spahn und Bernhard Richter: Musik mit Leib und Seele - Was wir mit Musik machen und sie mit uns, Schattauer, 232 S. 19,99 €.

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