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Stadt Potsdam prüft Klage gegen Forschungsreaktor

Potsdam. Die Stadt Potsdam prüft eine Klage gegen den Forschungsreaktor in Berlin-Wannsee. Ein Bürger aus dem Stadtteil Babelsberg habe Bedenken gegen den wenige Kilometer entfernten Reaktor im Rahmen des Bürgerhaushalts vorgebracht, bestätigte Stadtsprecher Stefan Schulz einen Bericht der »Bild«- Zeitung (Montag). Beim Bürgerhaushalt können Einwohner der Stadtpolitik Vorschläge für Initiativen und bestimmte Vorhaben machen. Der Bürger äußerte Bedenken wegen des bautechnischen Zustands der alten Anlage und möglicher terroristischer Aktivitäten. »Wir prüfen nun, ob eine Klage gegen den Reaktor überhaupt möglich ist und ob die Stadt Potsdam dann klageberechtigt wäre«, sagte Schulz. Eine Klage müsse sich wahrscheinlich vor dem Verwaltungsgericht gegen die Betriebsgenehmigung durch das Land Berlin richten. Der Reaktor wird vom Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) betrieben. Bis zum 31. Dezember 2019 sollen Wissenschaftler ihn noch nutzen können, danach soll er abgeschaltet werden. Das HZB stellt dann die Forschung mit Neutronen ein. dpa/nd

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