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Ja zum Kohlenhydrat

Ernährungsexpertin setzt auf Auswahl statt Verzicht

Die Trends beim Essen geben sich die Klinke in die Hand: Vegan, Low Carb und Paläo wetteifern darum, die beste Ernährungsform für den modernen Menschen zu sein. Ein Mal hat die die eine Methode die Nase vorn, ein anderes Mal die andere. Ob nun Slow Carb die nächste Modeerscheinung auf der Jagd nach ewiger Jugend und schlanker Silhouette sein wird, bleibt abzuwarten.

Jedenfalls hat diese Ernährungsweise eigentlich das Zeug zu mehr: Diese Richtung der gesunden Küche verteufelt Kohlenhydrate nicht - schließlich machen diese satt und glücklich. Wie man Kohlenhydrate essen und trotzdem fit und gesund sein kann, zeigt das neue, schön gestaltete Kochbuch »Slow Carb«. Die Autorin und Ernährungsexpertin Sabine Hülsmann setzt darin auf langsame Kohlenhydrate, also solche, die lange satt machen und dafür sorgen, dass der Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigt wie bei Weißmehlbrötchen und co.

Um welche Nahrungsmittel es sich dabei handelt, und warum diese besser für die Gesundheit sind, wird in einem Theorieteil leicht verständlich erklärt und dann in 100 alltagstauglichen Rezepten präsentiert. Vielfältige und leicht nachzukochende Speisen wie Kichererbsencurry mit Blumenkohl, Kalbsrahmgulasch mit Dinkelspätzle oder Paprikasuppe mit grünen Bohnen laden zum Nachkochen ein. Auch leckere Desserts und Kuchen, wie etwa Apfelstrudel mit Cranberrys oder Ananaseis, sind zu finden.

So muss man mit einer Slow-Carb-Ernährung auf nichts verzichten, kann aber dennoch auf die Dauer durchaus einige Pfunde verlieren.

Sabine Hülsmann: Slow Carb. Zabert Sandmann 2016, 176 S.;18,99 €.

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