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Neuer Prozess um Börsenspekulant Kerviel

Versailles. Der Fall des Ex-Börsenhändlers Jérôme Kerviel beschäftigt erneut die französische Justiz. Am Mittwoch begann in Versailles ein neuer Prozess um die Frage, ob Kerviel seinem einstigen Arbeitgeber Société Générale 4,9 Milliarden Euro Schadenersatz zahlen muss. Frankreichs Oberster Gerichtshof hatte diesen Teil von Kerviels Verurteilung gekippt, da bei der Bank Kontrollmechanismen versagt hätten. Kerviel soll der Bank mit riskanten Finanzspekulationen einen Milliardenverlust eingebrockt haben. Er argumentiert, seine Vorgesetzten hätten von den Geschäften gewusst. AFP/nd

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