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Die grandiose Schlammschlacht kommt erst noch

Hillary Clinton muss im Kampf ums Weiße Haus dem rechten Populismus widerstehen

  • Von Reiner Oschmann
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Vor ein paar Monaten hätte niemand gedacht, dass Donald Trump Kandidat der Republikaner werden könnte. Muss jetzt damit gerechnet werden, dass er gewinnt?

Jenseits der Einzelheiten lieferten die nun beendeten US-Vorwahlen einige grundsätzliche Erkenntnisse: Mit Hillary Clinton bei den Demokraten und Donald Trump bei den Republikanern haben eine Favoritin und ein Außenseiter die Präsidentschaftsnominierung gewonnen - zwei Politiker, die selbst in den Reihen ihrer eigenen Parteien beispiellos unbeliebt sind. Mit Bernie Sanders legte ein weiterer krasser Außenseiter nicht nur Clintons Wahlkampfschwächen und ihren Opportunismus bloß, sondern auch die breite gesellschaftliche Wut über das Versagen des US-amerikanischen Kapitalismus und eine ganz neue Aufgeschlossenheit gegenüber den Uralttabus »Revolution« und »Sozialismus«.

Die Kritik des bis vor Jahresfrist unbekannten Ostküstensenators an der tatsächlich obszönen Wohlstandskluft im Land sowie seine Forderungen nach höherem Mindestlohn, allgemeiner staatlicher Krankenversicherung, Studiengebührenfreiheit an staatlichen Colleges und Uni...


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