Das Zittern der Steueroasen

Nachteilige Wirkungen eines Brexits für die Wirtschaft in der EU, Großbritannien und Asien - aber keine Katastrophe

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Mit oder ohne Brexit beginnt nach dem Referendum eine Verhandlungsperiode zwischen der EU und Großbritannien, die mindestens zwei Jahre dauern wird. Dramatisch wäre das aber nicht.

»Die Märkte« sind nervös wie selten. Wirtschaftspolitische Größen wie die EU-Kommission, der Internationale Währungsfonds oder die chinesische Regierung warnen vor den Folgen für die Weltwirtschaft im Falle eines Brexits der Briten. Die ehemalige Kolonialmacht ist trotz des Niedergangs der heimischen Industrie die fünftgrößte Volkswirtschaft der Erde. Gleichwohl erreicht das britische Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit 2,5 Billionen Euro gerade mal einen Anteil am Welt-BIP von 2,4 Prozent.

Bestimmte Länder wären von einem Brexit aber trotzdem stark betroffen. Besonders eng sind die wirtschaftlichen Beziehungen mit Indien - bis zum Zweiten Weltkrieg für Großbritannien die wichtigste Kolonie. In Ostasien sind dies besonders die frühere Kronkolonie Hongkong, Singapur und Vietnam. Zwar liegt die Ausfuhr aus der Region ins Vereinigte Königreich bei unter einem Prozent. Aber die Rolle des »Pfund Sterling«, in Indien und Ostasien immer noch ...

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