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Firma von Ex-Minister Günther Krause insolvent

Brandenburg/Havel. Ex-Bundesverkehrsminister Günther Krause fühlt sich nach der Insolvenz seiner Firma als das »wohl prominenteste Opfer des Russlandembargos«. Die von seiner Firma entwickelte Technologie sei in Russland gefragt gewesen, dürfe aber nicht mehr geliefert werden, sagte Krause am Mittwoch. »Ich komme mir vor, als hätte uns wie früher in der DDR die Staatliche Plankommission die Bilanz weggenommen«, sagte der 63-Jährige. Man werde durch die Sanktionen entschädigungslos enteignet. Die Firma entwickelte eine Technologie, um aus Klärschlamm oder Plastikflaschen Öl zu destillieren. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 800 000 Euro. »Wir haben aber Grundstücke und Aktienpakete, mit denen wir diese Forderungen bedienen können«, betonte Krause. Den 63-Jährigen zieht es nun aus Brandenburg/Havel weg, wo er zweieinhalb Jahre mit seiner Frau gewohnt hatte und wo die Firma seit 2008 ihren Sitz hat. Der ehemalige CDU-Minister hatte nach der Wende den Einigungsvertrag mitverhandelt, sich aber nach seinem Rücktritt im Jahr 1993 aus der Politik zurückgezogen. dpa/nd

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