Polens Rechte im Aufwind

Altrocker Kukiz schuf mit seinem Wahlerfolg ein Toleranzklima für Neofaschisten

  • Von Wojciech Osinski, Warschau
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Im April wurde der 32-jährige Pakistaner Umet H. Opfer rechtsextremer Gewalt. Am helllichten Tag, mitten in Warschau, im zentral gelegenen Sächsischen Garten. Dort, wo an sonnigen Nachmittagen viele Familien unbeschwert spazieren, wurde er von einer Gruppe junger Polen angesprochen und unvermittelt mit Fausthieben traktiert.

Zwei Tage zuvor wurde fast an gleicher Stelle eine 24-jährige afrikanische Studentin von »unbekannten« Männern geschlagen, genauso wie ihre polnische Freundin, die sie zu beschützen versuchte. In beiden Fällen trugen Täter dunkelblaue T-Shirts mit der »Falanga« (Phalanx), einem Symbol des Nationalradikalen Lagers (ONR).

»Die polnische Polizei dachte gar nicht daran, den Zwischenfall mit Rassismus in Verbindung zu bringen. Sie meinten lediglich, ich sei zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen«, wundert sich Umet.
Zu derartigen »Zwischenfällen« kommt es in Polen leider immer häufiger. Nach einer Studie d...

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