»Cleverle« hat es geschafft

Die Privatisierung des VEB Carl Zeiss Jena - eine Ausnahme von der Regel. Von Jörg Roesler

  • Von Jörg Roesler
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Ende 1994, als die Treuhand schloss, hatte sie mehr als 13 800 ihrer »Schützlinge« in die Marktwirtschaft und den »freien Wettbewerb« entlassen. Was das für die ehemaligen VEB bedeutete, was dabei für Ostdeutschlands Wirtschaft herausgekommen ist, darüber herrscht bei Leuten vom Fach heute weitgehend Einigkeit. »An der Arbeit der Treuhand gab es viel Kritik, die bis heute nicht verstummt ist«, resümiert der Wirtschaftsjournalist Peter Stützle: »Der Hauptvorwurf lautet, überlebensfähige Unternehmen seien zu schnell abgewickelt worden.« Ergänzend kritisiert Christa Luft: »Und wenig wurde eingehalten, was in den Übernahmeverträgen stand.« Die Folgen seien bis heute spürbar und kaum korrigierbar. Diese Auffassung teilt die ehemalige DDR-Wirtschaftsministerin mit Joachim Ragnitz, stellvertretender Leiter der Dresdener Niederlassung des Münchener Ifo-Instituts. Tröstend weist jener aber auch darauf hin, dass es in Ostdeutschland immerhin ein...

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