Kleine Philosophie des Fouls

Warum im Fußball Männer ohne Ball Männer mit Ball regelmäßig zu Fall bringen

  • Von Franz Schandl
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Vielleicht habe ich ja auch irgendetwas überlesen, aber tatsächlich kommt es mir so vor, als würde sich trotz der Allgegenwart des Fußballs so ziemlich niemand Gedanken über den spezifischen Charakter des Fouls machen. Ein unvoreingenommener Beobachter müsste, zwänge man ihn, das Spiel zu interpretieren, zuallererst feststellen, dass da Männer ohne Ball Männer mit Ball regelmäßig zu Fall bringen. Alles andere, Tore, Eckbälle, Freistöße, Outs, Dribblings, würden ihm als nachrangig erscheinen. Wir hingegen, die routinierten Zuschauer, haben gar kein Gespür mehr für das Foul, eben weil es als obligates Mittel zum Zweck erscheint.

Das Foul schafft eine neue Lage, die ohne es so nicht gewesen wäre. Fouls passieren nicht, sondern werden begangen, die Tätlichkeit ist Absicht. Das Foul ist die vorsätzliche Nichtung eines tatsächlichen oder eines möglichen Spielzugs. Das Foul ist also ein destruktiver Akt, es will kaputt-machen. Aus Rivali...

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