China hat Kenia in der Tasche

Um seinen wachsenden Schuldenberg finanzieren zu können, muss das ostafrikanische Land so manchen schlechten Deal eingehen

  • Von Anne Gonschorek, Kapstadt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Kenia leiht sich noch mehr Geld von China. 57 Prozent seiner Staatsschulden hat das afrikanische Land inzwischen beim asiatischen Wirtschaftsgiganten aufgenommen.

Kenia steckt in der Patsche: Der Staatskasse soll es offiziellen Schätzungen zufolge dieses Jahr an sechs Milliarden Dollar (5,3 Milliarden Euro) mangeln. Mit Hilfe ihres neuesten Kredits von China will die Regierung das Haushaltsloch von den zunächst vorhergesagten 8,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes auf 7,9 Prozent senken. »Statistiken des Finanzministeriums zeigen, dass jedes neue Baby in Kenia China zum Zeitpunkt seiner Geburt bereits 7000 Schilling (60 Euro) schuldet«, schreibt die kenianische Tageszeitung »Standard Media«. »Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, müssen sie dann wahrscheinlich auch noch 28 000 Schilling an Zinsen bezahlen.«

Es ist nicht das erste Mal, dass Peking der größten ostafrikanischen Wirtschaft aushilft. Mit 57 Prozent der kenianischen Auslandsverschuldung ist China Kenias wichtigster Gläubiger. Chinesische Kredite an Kenia stiegen zwischen 2010 und 2014 mit einer Jahresrate von 54 Prozent an, währen...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 522 Wörter (3726 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.