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Abele als Bester nach Rio

Zehnkämpfer trumpft mit 8605 Punkten auf

Ratingen. Arthur Abele hat sechs Wochen vor den Olympischen Spielen die Muskeln spielen lassen und beim traditionsreichen Mehrkampfmeeting in Ratingen groß aufgetrumpft. Mit der Weltjahresbestleistung von 8605 Punkten sicherte sich der Zehnkämpfer aus Ulm das Ticket für Rio. »Das war ein traumhaftes Ergebnis von Arthur, denn er wurde in den letzten Jahren immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Er ist ein unwahrscheinliches Energiebündel«, schwärmte Bundestrainer Rainer Pottel.

Der 29-jährige Abele gewann am Sonntag vor Kai Kazmirek, der mit 8323 Punkten noch fünf Zähler mehr als bei der ersten Olympiaqualifikation in Götzis sammelte. Auch Rico Freimuth (Halle/Saale) kann sich noch Hoffnungen auf Rio machen. Er musste zwar bereits am ersten Wettkampftag wegen Wadenproblemen passen, hat aber als WM-Dritter einen Bonus. Sportdirektor Thomas Kurschilgen kündigte an, dass ihn der DLV für Rio vorschlagen werde. Allerdings muss Freimuth bis zum 31. Juli noch einen Fitnessnachweis abliefern.

Abele erzielte er eine neue persönliche Bestleistung, die bisher bei 8477 Punkten gelegen hatte. »Vor allem meine Bestweite im Speerwerfen war abartig geil. Damit hätte ich nie gerechnet«, sagte Abele.

Drei Wochen nach ihrem dritten Platz in Götzis war Carolin Schäfer erneut beste deutsche Siebenkämpferin. Die bereits für Rio gesetzte Friedrichsteinerin musste sich mit 6476 Punkten nur der britischen Olympiasiegerin Jessica Ennis-Hill (6733) geschlagen geben. dpa/nd

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