Im Dienste der Gemeinden

Das Menschenrechtszentrum Fray Bartolomé de las Casas sorgt für etwas mehr Gerechtigkeit in Chiapas

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Das Menschenrechtszentrum Fray Bartolomé de las Casas ist im mexikanischen Chiapas der Anlaufpunkt für Gemeinden, Familien und auch Einzelpersonen, deren Grundrechte verletzt wurden.

3500 Einwohner hat die Kleinstadt Chicoasén. Sie liegt im Zentrum von Chiapas und Avisaín Solís López ist dort aufgewachsen und die rund einhundert Kilometer nach San Cristóbal de las Casas gekommen, um Recht einzufordern. »Wir sind Bauern, bestellen das Land des Ejido kollektiv und sind zum zweiten Mal von einem Wasserkraftwerk bedroht«, erklärt der alte Mann. Er ist der Sprecher des Komitees der Bauerngemeinschaft, die das Ejido-Land individuell bestellt, aber kollektiv besitzt.

Schon einmal wurde den Bauern von Chicoasén ein Wasserkraftwerk vor die Nase gesetzt. 1980 und 1981 wurde Chicoasén I, welches offiziell nach einem Funktionär benannt wurde, in mehreren Etappen eingeweiht und 2018 soll mit Chicoasén II das nächste Kraftwerk fertiggestellt werden. Das macht Sinn aus Sicht der Betreiber, denn der Río Grijalva ist der größte und wasserreichste Fluss Chiapas und in der Lage nicht nur diese beiden Kraftwerke mit ausreichend N...

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