Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Schwierige Partnersuche in Spanien

Rechte Volkspartei sucht Koalition mit PSOE / Auch Linksregierung möglich, doch schwierig

  • Von Ralf Streck, San Sebastián
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Spaniens Premier Mariano Rajoy will nach seinem Erfolg bei der Neuwahl des Parlaments zuerst mit den Sozialisten (PSOE) verhandeln.

Es war eine merkwürdige Wahlnacht, die letztlich lange Gesichter bei der Linken erzeugte. Deren Anhänger waren am frühen Sonntagabend noch freudig erregt, als Prognosen von großen Fernsehsendern auf Basis von Umfragen in Wahllokalen die Vorwahlumfragen bestätigten. Das Linksbündnis Unidos Podemos (Gemeinsam können wir es/UP) sollte nach Stimmen und Sitzen vor den Sozialisten (PSOE) auf dem zweiten Platz landen. Mit der Auszählung kam aber der Schock. Frohe Gesichter gab es bald nur noch bei der rechten Volkspartei (PP), die als einzige reale Zugewinne verbuchte. Selbst der geschäftsführende Ministerpräsident Mariano Rajoy konnte den Gewinn von 14 Sitzen zunächst kaum glauben. Doch am Montag reklamierte er im Interview apodiktisch das »Recht« für sich, das Land weiter zu regieren. Eine Regierung soll in einem Monat stehen. Rajoys PP hielt die Stimmenzahl vom Dezember. Sie kam wegen der geringeren Wahlbeteiligung nun statt auf 29 aber au...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.