Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Keine Überraschungseier in Chile

Santiago de Chile. In Chile gilt seit Montag ein strenges Gesetz zum Schutz von Kindern vor ungesunder Nahrung. Es verbietet Herstellern, Kindern durch die Beigabe von Spielzeug den Konsum ungesunder Speisen schmackhaft zu machen. Für die Kinderüberraschung des italienischen Herstellers Ferrero etwa bedeutet dies das Aus. Die Regierung begründete die Neuregelung mit der Ausbreitung von Übergewicht. Rund 60 Prozent der Chilenen sind übergewichtig, bei Kindern unter sechs Jahren ist es bereits ein Drittel. Ferrero will gerichtlich gegen die Vorgaben vorgehen. Das Gesetz »beeinträchtigt den Ruf eines unserer beliebtesten Produkte«, erklärte das Unternehmen. Auch andere Lebensmittelkonzerne hatten versucht, das Inkrafttreten des Gesetzes zu verhindern. AFP/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln