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Abitur in Sachsen-Anhalt komfortabler

Bildungsminister legt neue Prüfungsregeln vor

Magdeburg. In Sachsen-Anhalt wird der Weg zum Abitur komfortabler. Mit einer neuen Oberstufenverordnung erhalten die Schüler künftig eine Wahl bei den schriftlichen Prüfungsfächern: Sie können entweder auf Deutsch, Mathematik, eine Fremdsprache, eine Naturwissenschaft oder Geschichte verzichten, wie Bildungsminister Marco Tullner (CDU) am Dienstag ankündigte. Zudem sollen Schüler das Abi auch dann noch bestehen können, wenn sie eine Prüfung mit null Punkten abschließen. Das ging bislang nicht. Dagegen war erfolgreich geklagt worden. Zudem sollen in die Abiturnote nicht mehr alle Halbjahresergebnisse der Kurse aus Klasse 11 und 12 einfließen, acht sollen gestrichen werden können.

Von einem leichteren Abitur will Tullner nicht sprechen, es gehe um mehr Vergleichbarkeit und Transparenz. Zu den neuen Regelungen sind nun Anhörungen geplant. Aus Sicht der LINKEN sind die neuen Regeln nur ein erster Schritt. »Das Gymnasium selbst muss sich verändern. Nicht Auslese, sondern Förderung braucht es in der Wissensgesellschaft«, erklärte die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Birke Bull. dpa/nd

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