Grusel, Meuchelei, Gelächter

Johanna Schall inszenierte am Volkstheater Rostock Leonard Bernsteins Operette »Candide«

  • Von Stefan Amzoll
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Opulenz, geknüpft an vielerlei Einfälle, schlägt den Sinnen entgegen. Mannigfache Tonlagen und Tempi entfaltet Leonard Bernsteins Operette »Candide«, von Johanna Schall in Rostock blendend auf die Bühne gebracht. Die Satire ist Wesenselement. Singt Candide, so das Gloria auf den menschlichen Edelmut. Aber sein Gang durch diese Operette nach Voltaires gleichnamigen Roman ist ein Canossagang, voller Grusel, Meuchelei und höhnischem Gelächter.

Die beste aller Welten träumt er sich zurecht, er, Bastard aus einem deutschen Adelsnest, der sich in Cunegonde vernarrt hat. Die, Adelstochter, darf nicht und will nicht, denn fremde Verlockungen warten schon. Nichts wird dem aufgelesenen Jüngling geschenkt, nur von Gott der Glaube, der Geliebten hinterher sein zu müssen, um sie zu schützen und neu zu entflammen.

Von Westfalen aus führt die Reise durch halb Europa, über Surinam hin zur »neuen Welt«, bis Buenos Aires und zuletzt Venedig. U...

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