Legida beschuldigt Grünen des Mordaufrufs

Jürgen Kasek soll die Antifa dazu aufgerufen haben, einen Teilnehmer des Leipziger Pegida-Ablegers zu verprügeln

  • Von Max Zeising, Leipzig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Jürgen Kasek ist ein Mann, der sich nicht scheut, seine Meinung klar zum Ausdruck zu bringen. Das wird bereits bei Betrachtung seiner Facebook-Seite deutlich: Auf seinem Profilbild ist der Leipziger Grünen-Politiker zu sehen, wie er auf einer Kundgebung in ein Mikrofon spricht. Sein Titelbild ziert der Slogan: »Flucht ist kein Verbrechen«. Man sieht: Kasek, der vor allem als konsequenter Unterstützer der Proteste gegen Legida in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, ist keiner, der seine Haltung verwässert – was ihn nun ins Fadenkreuz des Leipziger Pegida-Ablegers befördert hat.

Und wie: Dem Grünen wird vorgeworfen, zum Mord aufgerufen zu haben. Er soll Antifaschisten angezettelt haben, einen Legida-Teilnehmer zu verprügeln, schrieb das rassistische Bündnis am Dienstagvormittag auf seiner Facebook-Seite – und untermalte den Post mit dem Bild eines schwerverletzten Mannes namens »Ronny« im Krankenbett. Kasek, so das Bündnis weiter,...

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