Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Coop macht’s mit Rewe

Zukunft des Genossenschaftsgedankens ungewiss

  • Von Dieter Hanisch, Kiel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Coop soll durch ein Joint Venture mit Rewe gerettet werden. Die Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel nähme weiter zu.

Die größte deutsche Konsumgenossenschaft, die Coop eG mit Sitz in Kiel, kann aus eigener Kraft ihren Fortbestand nicht mehr stemmen. Die Bilanzen in den vergangenen Jahren waren tiefrot und die letzten stillen Reserven sind aufgebraucht. Der abermalige Verlust 2015 von 7,6 Millionen Euro brachte das Fass zum Überlaufen. Die Gründung einer gemeinsamen Betreibergesellschaft mit dem Einzelhandelsmulti Rewe Markt GmbH soll nun die Rettung bringen. Für das angestrebte Joint Venture muss aber noch das Bundeskartellamt grünes Licht geben, das sich kritisch zu den Plänen geäußert hat. Die Entscheidung wird für Mitte September erwartet.

Coop ist insbesondere in Schleswig-Holstein ein Traditionsunternehmen und dort der größte privatwirtschaftliche Arbeitgeber. Das Unternehmen verfügt über fast 200 »Sky«-Supermärkte, einige SB-Warenhäuser sowie elf Bau- und Gartencenter namens »Plaza«. Rewe hält bereits seit 2007 eine stille Beteiligun...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.