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LINKE gegen Luxushäuser in Karlshorst

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Unter dem Namen »Parkstadt Karlshorst« sollen auf einer ehemaligen Industriefläche 1000 Wohnungen entstehen. Die LINKE fordert sozialen Wohnungsbau.

Vor einigen Tagen schwärmten Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) sowie sein Lichtenberger Bezirkspendant Wilfried Nünthel (CDU) auf dem Gelände am Blockdammweg von dem neuen Viertel, das der Investor Bonava ab 2018 dort bauen möchte. 1000 Wohnungen, davon ein Viertel zu gebremsten Mieten von 6,50 Euro pro Qua᠆dratmeter, ein weiteres Viertel zu frei kalkulierten Preisen und die restliche Hälfte als Eigentumswohnungen, so die Pläne der Verantwortlichen. Zusätzlich verspricht die Bonava, sich an den Kosten für den Bau einer Grundschule zu beteiligen.

Bei der Lichtenberger LINKEN kommt das Projekt nicht gut an: »Das verstärkt den Gentrifizierungsdruck in der Gegend, wenn hier richtig teure Wohnungen entstehen«, sagt die Stadtentwicklungsexpertin der Bundestags-Linksfraktion Gesine Lötzsch bei einer kleinen Demonstration vor dem Areal am Freitagnachmittag. Auch die Schwärmerei darüber, was der Investor zahle, sei fehl am Platz. »Was öffentliche Aufgabe ist, muss öffentlich finanziert werden«, sagt Lötzsch. Schulen und Straßen gehörten selbstverständlich dazu. »Es gibt keinen Mangel an teuren Wohnungen, sondern einen Mangel an preiswerten«, sagt der Lichtenberger LINKEN-Vorsitzende Michael Grunst. »Karlshorst und Rummelsburg entwickeln sich zu Hartz-IV-freien Zonen«, sagt auch die Co-Vorsitzende Evrim Sommer. Hier sollten bezahlbare Wohnungen entstehen, fordert sie.

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