Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Galgenfrist für den Golfstrom

Die warme Strömung im Nordatlantik gilt als mögliches Kippelement des Klimas in Europa. Von Ingrid Wenzl

  • Von Ingrid Wenzl
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mögliche und tatsächliche Veränderungen der sogenannten thermohalinen Zirkulation im Atlantik, die wie eine riesige Umwälzpumpe kaltes Wasser zum Äquator und warmes Wasser Richtung Pole transportiert, sind Gegenstand zahlreicher aktueller wissenschaftlicher Arbeiten und Diskussionen. Das ist nicht verwunderlich, denn nach dem heutigen Stand der Forschung ist das Strömungssystem eng mit dem Klima der Erde verknüpft. So verursacht das aktuelle Abschmelzen der grönländischen Gletscher einen beträchtlichen Süßwasserzufluss in den Nordatlantik, wodurch sich die Dichte des Oberflächenwassers verringert. Damit könnte die thermohaline Strömung - wie Wissenschaftler immer wieder warnen - dauerhaft an Kraft verlieren. Und das wiederum hätte gravierende Folgen für die anliegenden Staaten: Der Golfstrom als Teil dieses Zirkulationssystems sorgt für das relativ milde Klima an den nordwestlichen Küsten Europas. Zudem - so Stefan Rahmstorf, Physiker ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.