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Wiederentdeckung eines zeichnenden Arbeiters

Die jw-Ladengalerie zeigt 33 Bilder von Erich Wegener

  • Von Harald Kretzschmar
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Immer wieder gibt es Zeiten eines schöpferischen Aufbruchs, der in ungeahnter Breite hohe Kunst entstehen lässt. War man vorher lediglich Objekt der künstlerischer Darstellung von Arbeitsprozessen durch akademische Meister wie Adolf Menzel oder Robert Sterl gewesen, so griff man in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts selbst zu Zeichenstift und Malpinsel und wurde damit als Arbeiter zum Subjekt der Kunstgeschichte.

Erich Wegener, geboren 1904 in Berlin, war einer davon. Das Zeichnen entdeckte da einer für sich, der immer wieder auf schwere körperliche Arbeit zurückgeworfen wurde. Obwohl er doch Jahre des Studierens an der Handwerkerschule, der Kunstgewerbeschule und an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst hinter sich hatte, musste er bei der Eisenbahn als Schlackenzieher und Putzer, Kohlenlader und Lichtwart arbeiten. Oder er schlug sich als Stanzer und Buchbinder mühsam durch. Währenddessen ununterbroc...


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