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Blumenmeer statt Kohle

Kamp-Lintfort am Niederrhein startet mit der Landesgartenschau in eine neue Zeit

  • Von Elke Silberer, Kamp-Lintfort
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Radikaler als in Kampf-Lintfort kann der Abschied von der Steinkohle kaum sein. Bei allem Optimismus ist aber klar: So viele Jobs wie in der Kohlezeit gibt es an dem Zechenstandort nicht mehr.

Am Niederrhein sind sie auf eine merkwürdige Idee gekommen. Mehr als 100 Jahre lang hat Kamp-Lintfort von der Steinkohle gelebt. Vor vier Jahren war Schluss damit. Auf der Brache stehen die mächtigen Betriebsgebäude wie aus einer anderen Zeit.

Ziegelverkleidungen sind weggerissen, geben den Blick auf die Eisenskelette frei. Die Gebäude stehen leer. Auf dem Areal ist so gut wie kein Mensch. Schwer vorstellbar - aber hier findet in vier Jahren die Landesgartenschau Nordrhein-Westfalen statt. 800 000 Besucher sollen dann zwischen Blumen und Gärten durch einen neuen großen Park wandeln.

Das »grüne« Projekt drückt aufs Tempo: Nach den Sommerferien kommen die Abrissbagger. Bis auf elf denkmalgeschützte Gebäude wird alles abgerissen. Die Kokerei ist schon längst weg, aber die Bodensanierung bleibt als eine wesentliche Aufgabe.

Schon 2018 beginnt auf 25 von 40 Hektar der Aufbau für die Landesgartenschau. Landschaft wird modelliert, Hallen werden ...


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