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Forstverwaltung markiert 200 000 Uralt-Bäume

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Potsdam. Methusalems im Brandenburger Wald werden künftig farblich markiert. Die mehr als 200 000 Bäume sollen eine weiße Wellenlinie erhalten, bislang waren sie mit einer kleinen Metallplakette markiert. Als Methusalem gelten Nadelbäume ab einem Alter von 80 Jahren, Laubbäume ab 100. Sie werden von den Förstern in einem Kataster erfasst und beobachtet, sagte Carsten Leßner, Referatsleiter Wald- und Forstwirtschaft im Agrarministerium, am Montag. Das Projekt läuft in Brandenburg seit 15 Jahren. Mit der Markierung soll verhindert werden, dass die Bäume gefällt werden. Als »wertvolle Biotope«, so Leßner, bieten sie Insekten, Pilzen oder Vögeln Lebensraum. Brandenburg hat 1,1 Millionen Hektar Wald, zehn Prozent der Waldfläche Deutschlands. dpa/nd

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