Werbung

Würzburger Häftlinge seit einer Woche im Hungerstreik

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Würzburg. Der Hungerstreik im Würzburger Gefängnis dauert an. Nach Angaben des Anstaltsleiters Robert Hutter verweigerten am Montag noch 32 Häftlinge feste Nahrung. Gesundheitsgefahr bestehe aber bisher bei keinem von ihnen. Seit einer Woche streiken vornehmlich drogenabhängige Straftäter für bessere Haftbedingungen. Sie fordern unter anderem ein Methadon-Programm und Telefone in den Zellen. Zwischenzeitlich waren 47 Häftlinge im Hungerstreik. Um den Protest einzudämmen, hatte die Anstalt im Norden Bayerns bis Freitag acht Personen in andere Gefängnisse verlegt. JVA-Leiter Hutter wies erneut darauf hin, dass er die Forderungen der Streikenden nicht erfüllen könne. Die Haftbedingungen seien gesetzlich vorgeschrieben. Er hoffe, dass »der eine oder andere ein Einsehen hat«. Sollte es medizinisch notwendig werden, könne man die Gefangenen auch zwangsernähren. Das sei zum derzeitigen Zeitpunkt aber nicht absehbar. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen