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Endlich einmal Held sein

Im Kino: «Censored Voices» von Mor Loushy

  • Von Caroline M. Buck
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Zionismus ist eine Tragödie, von Anfang an. Unsere Rückkehr in dieses Land bringt Verbannung mit sich. Wenn du niemanden verdrängen willst, musst du in der Diaspora bleiben.« So spricht einer der siegreichen Soldaten des Sechstagekriegs, Rückkehrer eines Blitzkriegs, der vom Verteidigungs- zum Eroberungsfeldzug wurde. Und er sagt das nicht Jahre später (und, wie sich dann herausstellt, auch nicht wirklich mit Bedauern), sondern nur Wochen nach dem Sieg.

Während ganz Israel im Sommer 1967 im Jubel taumelte, saßen die zurückgekehrten Soldaten zu Hause und schwiegen. Bis Amos Oz, heute Israels international bekanntester Autor, damals Literatur- und Philosophielehrer (und während des Krieges Panzerinfanterist), zusammen mit Verleger Avraham Shapira und einer Gruppe weiterer Kibbutzniks losfuhr, sie zu interviewen. Das Buch, das man bei ihnen bestellt hatte, sollte die gefallenen Kibbutz-Angehörigen ehren. Was ihnen die Soldaten unter de...


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