Werbung

Ukraine: Regierung und Separatisten kritisiert

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Kiew. Im Ukraine-Konflikt haben internationale Menschenrechtsorganisationen beiden Seiten Folter und Entführung vorgeworfen. In einem am Donnerstag in Kiew vorgestellten Report dokumentierten Human Rights Watch und Amnesty International massive Verstöße durch Regierungseinheiten sowie prorussische Separatisten im Jahr 2015 und in der ersten Hälfte von 2016. Demnach betreibt der ukrainische Geheimdienst SBU illegale Gefängnisse, in denen Häftlingen Geständnisse abgepresst wurden - mit Prügel, Elektroschocks und Zigarettenglut. Verdächtige würden bis zu 15 Monate festgehalten. Ebenso gehen die Aufständischen in mindestens fünf Einrichtungen gegen vermeintliche Unterstützer Kiews in ihrem Einflussbereich vor. In einem dokumentierten Beispiel wurde ein Mann von beiden Seiten nacheinander gefoltert. Die Menschenrechtler beklagten zudem den schweren Zugang zu verdächtigen Orten. Erst im Juni war eine UNO-Mission nach dem verweigerten Zutritt zu vermeintlichen SBU-Geheimgefängnissen unter Protest abgereist. Die Behörden gaben daraufhin zu, dass ein SBU-Gefängnis in Kiew existiert. Die Ukraine hatte 2003 dem Europarat mitgeteilt, alle Gefängnisse des Geheimdienstes geschlossen zu haben. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen